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09.05.2010

Porrentruy und der Jura feierten die Universität Basel

Nachdem der Startschuss zu ihrem 550-Jahr-Jubiläum im Hauptort des benachbarten Trägerkantons Basel-Landschaft erfolgt war, überschritt die Universität Basel an diesem Wochenende als erste Universität der Schweiz die Sprachgrenze und richtete zusammen mit dem Kanton Jura und der Stadt Porrentruy einen Universitätstag in Porrentruy aus. Die älteste Universität der Schweiz zeigte sich bei dieser Gelegenheit ganz von ihrer französischen Seite. Rund 5000 Besucherinnen und Besucher kamen und waren begeistert.

Im Beisein von Ministerin Elisabeth Baume-Schneider, Regierungsrätin für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Jura, dem Schweizer des Jahres, René Prêtre und Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, wurde der Universitätstag im Rahmen einer würdigen Feier in der alten Jesuitenkirche des Lycée cantonal eröffnet. "Die Idee, nach Porrentruy zu kommen, ist ein bewusster Entscheid, auf den wir stolz sind", so Rektor Loprieno in seiner Eröffnungsansprache. Der Besuch soll innerhalb aber auch ausserhalb der Universität Basel zum Nachdenken anregen. Die Universität will ihren «Elfenbeinturm» verlassen und vermehrt Brücken zu den Menschen schlagen - auch über Sprachgrenzen hinweg. Denn die Universität sei wie der Arm des Wissens einer mobilen Gesellschaft. "Wir sehen Porrentruy und den Jura ein bisschen als Adoptiv-Basler - was uns in der Universität sehr ehrt und von uns mehr Engagement fordert", so Loprieno weiter.

Rund 5000 Besucherinnen und Besucher
Ganz nach der Devise «mitmachen, staunen, lernen» liessen es sich Gross und Klein nicht nehmen, an rund 40 Ständen auf der Place Blarer de Wartensee und im Lycée cantonal in der Altstadt von Porrentruy ins Gespräch mit der Wissenschaft zu treten. Dozierende, Mitarbeitende und Studierende hatten ein spannendes und unterhaltsames Wissenschaftsprogramm vorbereitet, das Erwachsene, Familien, Jugendliche und Kinder gleichermassen ansprach und etliche Mitmachmöglichkeiten anbot. Neben zahllosen Experimentiermöglichkeiten wurden den rund 3000 Besucherinnen und Besuchern des «Markt des Wissens Vorträge, Referate, zahlreiche Konzerte, Stadtführungen von Porrentruy, Theaterdarbietungen in französischer Sprache angeboten.

Natürlich kam auch das Feiern und Zusammensitzen nicht zu kurz und es wurden neue Freundschaften geschlossen. Wer mit dem Zug anreiste, hatte die Möglichkeit im echten Freiberger-Dreigespann bis an den Ausstellungsort gefahren zu werden. Am Abend lockten lokale Bands und Musikformationen mit einem attraktiven Unterhaltungs- und Musikprogramm weitere 2000 Besucherinnen und Besucher an.

Medien-Datenbank
Hier finden Sie druckfähige Bilder vom Anlass in Porrentruy.

Kontakt:
Dr. Markus Diem, Leiter Marketing,
Projektleiter Wissen mobil, Universität Basel,
E-Mail: markus.diem@unibas.ch,
Tel. 061 267 29 32, mobil 076 545 91 78.

Hans Syfrig Fongione, Leiter Öffentlichkeitsarbeit,
Projektleiter Wissen mobil, Universität Basel,
E-Mail: hans.syfrig@unibas.ch,
Tel. 061 267 30 17, mobil 078 637 22 55.


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