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18.05.2010

"Wissen bewegt uns": Ein Kongress zum Thema Wissen

Am Wissenskongress diskutieren vom 25. bis 28. Mai 2010 herausragende Wissenschaftler mit Mitarbeitenden und Studierenden der Universität Basel über die Perspektiven des Wissens. Im Anschluss daran folgt am 29. Mai das Symposium «Science+Fiction», an dem renommierte Wissenschaftler und Science-Fiction-Autoren in einen Dialog treten. Die öffentlichen Vorträge in der Aula des Kollegienhauses richten sich an ein breites Publikum und insbesondere an die Angehörigen der Universität Basel.

Im Zentrum des Wissenskongresses stehen die Themen «Mensch», «Kultur», «Technologie» und «Welt». In Vorträgen und Workshops werden die Möglichkeiten der Wissenschaft vorgestellt, sich mit diesen zeitlosen und für die Gesellschaft bedeutsamen Themen auseinanderzusetzen. Die eintägige Veranstaltung «Science+Fiction» versucht, mit konkreten Beispielen aus der Hirnforschung und mit Science-Fiction-Texten aus diesem Bereich die Symbiose von Wissenschaft und Fiktion aufzuzeigen.

Für den Wissenskongress, der im Rahmen der 550-Jahr-Feier der Universität Basel stattfindet, konnten vier prominente Referenten gewonnen werden.

Prof. Luc Montagnier
HIV/AIDS Research: past and prospects
Dienstag, 25. Mai 2010, 18.15 Uhr, Aula

Luc Montagnier erhielt zusammen mit Françoise Barré-Sinoussi im Herbst 2008 den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung des HI-Virus. Er ist seit 1993 Präsident der World Foundation for AIDS Research and Prevention (Teil der UNESCO) und seit 2005 Präsident-CEO und Gründer von Nanectis Biotechnologies SA, Paris und New York.

Prof. Timothy J. Besley
Transparency and Accountability in Economic Policy Making
Mittwoch, 26. Mai 2010, 18.15 Uhr, Aula

Timothy J. Besley ist Kuwait Professor of Economics and Political Science an der London School of Economics (LSE) und Mitglied des Monetary Policy Committees der Bank of England. Professor Besley verfügt über eine beeindruckende Liste von Publikationen in internationalen Top-Fachzeitschriften. Seine Beiträge befassen sich mit fundamentalen Fragestellungen zur Politik und zu politischen Systemen, zu Wachstum und Entwicklung, zu Steuersystemen sowie zu Themen aus der Arbeitsmarkt- und Gesundheitsökonomie.

Prof. Stephen Shennan
The Darwinian Analysis of Cultural Traditions
Donnerstag, 27. Mai 2010, 18.15 Uhr, Aula

Stephen Shennan ist Professor für Theoretische Archäologie am University College in London. Seine Arbeiten sind auf die kulturelle Evolution und die Darwinistische Archäologie konzentriert. Er hat dazu mehrere wegweisende Studien veröffentlicht wie zum Beispiel «Genes, Memes and Human History, Darwinian Archaeology and Cultural Evolution» (2002).

Prof. Horst Bredekamp
Galilei und die Bilder
Freitag, 28. Mai 2010, 18.15 Uhr, Aula

Horst Bredekamp ist Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität und seit 2003 Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er hat ein breit gefächertes Interessenspektrum, das von der Skulptur der Romanik über den Bildersturm, die Rennaissance und den Manierismus bis hin zur politischen Ikonographie, den Neuen Medien und dem Verhältnis von Kunst und Technik reicht.

Dr. Raymond Kurzweil
Interaction Science-Fiction in Shaping the Future
Samstag, 29. Mai 2010, 9.00 Uhr, Aula

Raymond «Ray» Kurzweil hat sich in den letzten Jahrzehnten als einer der einflussreichsten Erfinder profiliert. Der MIT-Absolvent entwickelte unter anderem Synthesizer, eine Lesemaschine für Blinde sowie Spracherkennungsprogramme.


Weitere Informationen
Die detaillierten Programme des Wissenskongresses und des Symposiums finden sich auf: www.550.unibas.ch/Wissenskongress


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